Es gibt Tage, da klappt einfach garnichts. Und es gibt einen sonnigen Sonntag im November, der mal so gar kein Wintergefühl aufkommen lassen will. Stattdessen werde wir von milden 12 - 16 °C bei strahlendem Sonnenschein verwöhnt. Es ist T-Shirt-Wetter und kein Windhauch geht. Und was macht man bei solchen Wetter?
Richtig! Radfahren! Und zwar OHNE Grenzen. Diesen Sonntag hatte ich wirklich eine meiner schönsten MTB-Touren überhaupt innerhalb Deutschlands. Es ging von Reinheim aus über die Neunkirchner Höhe bis nach Lindenfels im Odenwald. Dort war dann der Wendepunkt erreicht und es ging auf der Ostroute durch das Ostertal wieder nach Norden. Und wegen der schönen Landschaft und meiner guten Laune habe ich dann gleich noch meinen Höhenmeterrekord dieses Jahr gebrochen und 1700 m erhöht. Normalerweise haben meine Trainingstouren nur etwa 500 hm (wenn kurz) oder 1000 hm (wenn lang), von daher war es schon eine enorme Herausforderung, die ich leider nicht ganz meistern konnte. Nach 2/3 meiner angestrebten Strecke bin ich auf Asphalt ausgewichen und die letzten 20 km ganz ohne Steigungen nach Hause gewalzt. Da ging einfach nichts mehr, was auch daran liegen mag, dass ich mit nur zwei Bananen kalorisch extrem unterversorgt war und ich meine 2 l Wasser auch recht schnell aufgebraucht hatte. Nächstes Wochenende fällt bei besserer Versorgung garantiert die 2000er-Marke, die für mich bisher ein unüberwindliches Hindernis darstellte. Sollte sie dieses Jahr fallen, weiß ich auch schon, was nächstes Jahr zu tun ist :D
Hier mal ein paar Impressionen der gestrigen Tour inklusive Beweisfotos der besuchten Sehenswürdigkeiten.
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| Blick auf das Schloß Lichtenfels von einer Anhöhe |
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| Erste Rast mach 600 hm |
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| Idiot verdeckt traumhafte Herbstlandschaft |
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| Der Kaiserturm auf der Neunkirchner Höhe |
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| Die Drachenburg in Lindenfels |
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| Weitere Rast im Ostertal, um den Blick zu genießen auf... |
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| ...diese Aussicht! |
6 Kommentare:
Yeah, Herbstwege lang rupfen. Das Wetter ist der Hammer, die Temperaturen genau richtig. Stell dir vor du wärest so eine Strecke im Sommer bei 25c° gefahren - nicht auszuhalten. Was hasten dir da für ein Ding auf den Helm gekleistert?
Das ist eine Kopflampe, die man eigentlich mit nem Gummiband um die Stirn trägt. Ich hab sie an den Helm getapet, weil es, wenn ich wochentags fahre, doch recht duster ist ab 17 Uhr.
WOW, tolle Fotos! Richtig richtig schön. Du hast ein gutes Auge!
Pascal live:
Ihm fällt abends im Schlafanzug ein, dass er seinen E-book-reader vermisst. Den Rucksack will er 2x gründlich durchsucht haben. Dann begleite ich ihn zurück auf die Wiese, wo er ihn verloren haben will - oben auf einem Berg, den man nur zu Fuss erreichen kann. Dort finden wir den reader nicht. Zurück Zuhause fasse ich in den Rucksack und siehe das: Der reader!!! Abendwanderung umsonst.
Gegen eine Abendwanderung zu Fuß habe ich nichts, aber dass Du, Pascal im Dunklen durch die Gegend fährst, finde ich sehr gefährlich. Bitte, bitte setzte Dich nicht solchen Gefahren aus (Du brauchst nur eine Baumwurzel zu übersehen uns schon stürtzt Du). Tue Deiner Familie zuliebe solche waghalsigen Sachen nicht mehr! Ich möchte Dich gesund und munter wiedersehen. Grüße von Irene
Ach was, so gefährlich ist das nicht. Im Dunkeln fährt man automatisch langsamer, weil einem die eigene Geschwindigkeit viel höher vorkommt als sie ist. Und selbst wenn man mal stürzt, ist das in 95% aller Fälle mit Prellungen, Blutergüssen und ähnlichem erledigt. Ich fahre jetzt schon 4 Jahre und habe mir erst einen Knochen gebrochen :)
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